Aktivitäten

Ausflüge

Gerne binden wir in unsere aktuellen Themen Ausflüge ein, die die pädagogischen Inhalte vertiefen. Das kann ein Besuch bei der Feuerwehr, der Polizei, des Museums, des Bauern, des Marktes u.v.m. sein.

Bücherei

Regelmäßig fahren wir mit dem öffentlichen Bus in die Stadtbücherei. Dort wird viel vorgelesen, gespielt und Bücher ausgeliehen. Wichtig ist uns auf dem Weg dahin auch die Verkehrserziehung die in der realen Stadtsituation geübt werden kann.

Partnerschaft mit der Mäusegruppe der Lebenshilfe

Wir treffen uns einmal im Monat an einem Vormittag zum gemeinsamen Spiel mit körperbehinderten Kindern bei uns, auf der Jugendfarm oder in den Kindergartenräumen der Lebenshilfe.

Jugendfarm

Die Jugendfarm bereichert unseren pädagogischen Alltag durch das wöchentliche Hasenfüttern und manchmal gibt es auch Gelegenheit zum Reiten.

Walderlebniszentrum

Das Walderlebniszentrum besuchen wir gerne um die Gelegenheit zu Führungen zu nutzen, die verschiedene Waldthemen beinhalten. Mal Tierspuren, mal Tiere im Winter, mal die Bodentierchen usw.

Öffentliche Feste

Der 1.Mai ist der „Tag der offenen Tür“ im Kindergarten. Hier können sich interessierte Eltern mit Erzieherinnen und Eltern unterhalten und sich informieren. Wer will, kann sich hier auf eine Interessenten-Liste setzen lassen und wird zum Infoabend eingeladen.

Im Rahmen der „Rädli“ gibt es spannende Aktionen, einen „fabelhaften Kinderpfad“ durch den Wald, leckere Kräuterbrote und vieles mehr.

Interne Feste

Feste sind ein wichtiger Bestandteil unseres Gemeinschaftslebens. Sie unterteilen das Jahr in überschaubare Zeiträume, machen sie verständlich (z.b. Erntedank), vermitteln uns kulturelle Hintergründe und bilden oft den Höhepunkt eines Projekts. Neben den üblichen Jahreskreisfesten wie Weihnachten und Ostern feiern wir im Wald oft noch andere Feste:

Das erste große Fest im Jahresablauf eines Kindergartenjahres ist das Erntedankfest. Eshat für die Waldkinder eine direkt erfahrbare Bedeutung. Sie haben das Werden und Reifen der Früchte hautnah beobachtet. Sie sammeln im Herbst Kastanien, Eicheln, Beeren, Pilze, etc. und verwenden sie zum Basteln, Kochen und Spielen. Als Dank an die Natur für die vielfältigen Gaben legen sie Mandalas aus Blättern und Waldfrüchten. Oft feiern sie bei einem Bauern ein Apfelfest, d.h. sie ernten selbst Äpfel, braten sie am Lagerfeuer und dürfen am Ende „ihre Ernte“ - nämlich eigenhändig gepressten Apfelsaft – mit nach Hause nehmen.

Besonders eindrucksvoll für die Kinder ist vermutlich St. Martin, weil an diesem Tag bzw. Abend der Wald von tausend kleinen Kerzen erhellt wird und die Kinder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern hinter Sankt Martin, der hoch zu Ross reitet, singend durch den Wald ziehen. Nach diesem Umzug treffen sich alle um ein Lagerfeuer und lassen den Abend bei Martinswecken und Getränken ausklingen.

Um das längere Sonnenlicht und die Pflanzen unter der Erde zu wecken wird Maria Lichtmess oder wie es die Kelten nannten Imbolc (2. Februar) gefeiert. An diesem Tag wurde in vorchristlicher Zeit das langsame Wiedererwachen der Natur gefeiert. Für die Kinder im Wald ist dieses Motiv sehr einleuchtend, weil für sie das Spielen in der Natur nach dem langen Winter bald neue Qualität erreicht. Deshalb feiern sie diesen Tag zusammen mit ihren Eltern z.B. mit einem symbolhaften Tanz, mit Liedern und Kerzen und vereinen die keltischen Mythen mit der christlichen Tradition.

Weitere Höhepunkte im Kindergartenjahr sind z.B. der „Tag des offenen Waldes“ am 1. Mai, die Eröffnung der „Waldschule“ im Sommer, der Besuch des Nikolaus im Wald und natürlich die Geburtstage der Kinder.

Das Kindergartenjahr endet mit einer feierlichen Verabschiedung der Kinder.